Fossiliensuche in Franken - Kälberberg, Feldfundstellen 1

15.09.2015 / 21.12.2025

Die Fossilfundstelle "Kälberberg" befindet sich auf einer Hochfläche der Fränkischen Schweiz. Sie liegt südöstlich von Bamberg und westlich von Tiefenhöchstadt (Buttenheim-Tiefenhöchstadt) auf einer Höhe von etwa 530 Meter über NN. Die dortigen Ortschaften Kälberberg und Hochstall bestehen nur aus wenigen Einzelgehöften, die von größeren Ackerflächen umgeben sind. Die Region wird auch als "Friesener Warte" bezeichnet. 

Die dort auf den Feldern zu findenden Steine gehören stratigrafisch alle zum Oberen Jura ( Malm gamma/ delta) und sind einer "Schwammfazies" zuzuordnen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Hauptmasse der dort zu findenden Fossilien Jura-Schwämme sind, die in Form und Größe sehr variieren.  

Weitere Feldfundstellen sind unter "Fossiliensuche in Franken - Feldfunde" zu finden: 

https://fossilien-steine.hpage.com/fossiliensuche-in-franken-feldfunde.html

Feldfunde von den Ackerflächen von Schlaifhausen, siehe unter:

https://fossilien-steine.hpage.com/fossiliensuche-in-franken-schlaifhausen.html


Abb.1: Ortsschild der kleinen Gemeinde Kälberberg


Abb.2: Ackerfläche bei der Ortschaft Kälberberg

Das Foto zeigt eindrucksvoll das massenhafte Vorkommen von Juragestein. Gelegentlich werden diese auch abgesammelt und am Feldrand abgelagert. Durch das ständige Pflügen der Felder werden zwangsläufig stets neue Steine dieser Schwammfazies an die Ackeroberfläche (zum Leidwesen der Bauern) gebracht. Im Hintergrund ist der dortige Sendeturm als optisches "Markenzeichen" zu sehen.


Abb.3: Ackerfläche nach längerem Regen


Abb.4: Ansammlung von verschiedenartigen Schwämmen (unbearbeitete und z.T. gesäuberte Funde)


Abb.5-10: Verschiedenartige Schwämme des Weißjura

Auf den Feldern um Kälberberg und Hochstall kann man massenhaft Schwämme des Oberen Jura (Malm gamma/ delta) problemlos absammeln. Dabei wird vor allem eine große Artenvielfalt deutlich, die aber auch darüber hinaus in der Formgestaltung (Morphologie) der Schwämme sehr different ist. Man findet Formen vor, die kegelförmig, zylindrisch, halbkugelförmig, becherförmig, tellerförmig, schüsselförmig oder aber auch plattig sein können. Die hier zu sehenden sechs Beispiele zeigen lediglich einen kleinen Ausschnitt der Formenvielfalt an Fundmöglichkeiten.


Abb.11 u.12: Innere Struktur eines Schwammes

Dieser fossile Schwamm wurde geschnitten und anschließend die Schnittfläche mittels Essigsäure (Essigessenz) angeätzt. Dabei konnte ein Teil des erhalten gebliebenen Schwammskeletts (hier verkieselt) deutlich gemacht werden. Auch werden hierbei der Körperhohlraum (Paragaster) und die breite Öffnung  (Osculum) am oberen Schwammrand gut sichtbar. Eine andere Möglichkeit wäre die des Polierens solcher Schnittflächen. Es reicht aber ggf. schon für Fotozwecke aus, wenn man die Schnittfläche mit einem Wachs einreibt und poliert oder sie mit Farbvertiefer für Steine einstreicht.


Abb.13: Angeätzter fossiler Juraschwamm mittels Salzsäure


Abb.14 u.15: Ausschnitt aus Abb. 13

Versuchsweise wurde o.g. Schwammkörper (Abb.13) mittels Salzsäure angeätzt. Das Ergebnis zeigt eine fossilerhaltene Schwammstruktur (Skleren), die so in ihrer Räumlichkeit zu einer artlichen Bestimmung des Schwammes führen könnte. Eine grobe Bestimmung der Schwämme kann zwar auf Grund der Morphologie vorgenommen werden (ggf. Bestimmung der Gattung), eine artliche Zuordnung ist aber meist nur dann möglich, wenn innere Strukturen (Schwammnadeln/ Sklerite) sichtbar sind.


Abb.16-19: Ammonitenfunde

Neben den außerordentlich häufig anzutreffenden Schwämmen kann man aber auch Ammoniten auf den Ackerflächen finden. Die Fundhäufigkeit ist aber eher gering einzuschätzen. Zudem ist der Erhaltungszustand der Ammoniten nicht immer der allerbeste, denn bei Feldfunden treten mechanische (Feldbearbeitung), wie verwitterungsgemäße Erscheinungspuren stärker auf. 


Abb.20 u. 21: Brachiopodenfund u. Belemnitenfragment

Ähnlich wie bei den Ammoniten, sind Funde von Brachiopoden möglich. Belemnitenfunde stellen hingegen eine Seltenheit dar. Das oben zu sehende fragmentarisch erhaltene Rostrum eines Belemnitentieres ist bislang das einzige Fundexemplar in meiner Sammlung. 


Abb.22: Ausschnitt aus Abb. 20 

An diesem Beispiel wird die Verkieselung an einem Brachiopen in Form von "Kieselringen" sehr deutlich sichtbar. Solche Erscheinungen können aber auch an anderen Fossilien (z.B. Belemniten) auftreten. Sie werden auch als "Buch`sche Kieselringe", nach Leopold von Buch, bezeichnet. Es sind anorganische Erscheinungen, die durch eine Umkristallisierung (Kalk wird durch Kieselsäure ersetzt) entstanden sind. 

  

Abb.23: Plegiocidaris sp.

Eher zu den Seltenheiten, gehören Fossilfunde von regulären Seeigeln. Die Corona dieses Plegiocidaris sp. ist fast vollständig erhalten und wurde u.a. auch mittels Säure präpariert. Noch seltener sind Fossilfunde vom Seeigel Rhabdocidaris (regulärer Seeigel), dessen Corona um einige Zentimeter größer ist. Hier liegt derzeit nur ein fragmentarischer Fund vor.


Abb.24u.25: Plegiocidaris sp. und Steinkern eines Cidariden


Abb.26: Hier "hilft" mir meine Hündin Lena bei der Suche nach Fossilien. Leider war es mir bislang nicht möglich gewesen, sie so gezielt abzurichten, dass sie mir Funde der begehrten Seeigel anzeigt.


Abb.27: Ehrenpreis (Veronica cf. persica)

Neben den vielen Steinen auf den Äckern, sind es vor allem blühende Unkräuter, entsprechend der Jahreszeit, die den Blick ablenken. Hier der wunderschön blau blühende Ehrenpreis, auch "Allerweltsheil" genannt. Als Heilpflanze wird sie z.B. bei Hautproblemen verwendet, ist aber auch hilfreich bei Stoffwechselproblemen. 


Hinweise zum Sammeln

Auf den Feldern sollte man nur sammeln, wenn die Flächen brach liegen oder gerade abgeerntet wurden. Es ist ungünstig bei praller Sonne nach Fossilien Ausschau zu halten, da die hellen Kalke stark blenden. Andererseits klebt der Ackerboden bei feuchtem Wetter schnell und dauerhaft an den Schuhen oder Gummistiefeln und erschwert dadurch das Gehen auf den Feldern. Einen Hammer oder Meißel braucht man in der Regel nicht, jedoch sitzen die Steine/ Fossilien gelegentlich fest im Ackerboden, so dass sie herausgehebelt werden müssen. Es empfiehlt sich, neben einen Rucksack, noch zusätzlich eine Umhängetasche bei sich zu führen, in der man zunächst fleißig einsammeln kann, um dann beim Umpacken in den Rucksack erneut zu sortieren.

Literatur:

CFK - Fossilien Coburg (o.J.) - Die Schwammriffe des Oberjura in der nördlichen Frankenalb, siehe: https://www.cfk-fossilien.de/die-schwammriffe-des-oberjura-in-der-noerdlichen-frankenalb/

Frank, O. (2019) - Fossilien aus einem Baustellenaufschluss im Malm gamma 2 bis gamma 3 (Kimmeridgium) von Hochstall (Fränkische Schweiz); siehe: https://www.steinkern.de/fundorte/bayern/1292-malm-gamma-hochstall.html 

Gradl, H. (1997) - Ammoniten von Kälberberg (Nördliche Frankenalb) (Oberoxford bis Unterkimmeridge) Mitt. Bayer. Staatsslg. Paläont. hist. Geol., 37

Lang, B. (1985) - Die ersten Sphinctozoen (segmentierte Kalkschwämme) aus dem Ober-Jura der Frankenalb (südddeutschland), Mitt. Bayer. Staatssmlg. Paläont. hist. Geol., 25

Meyer, R.K.F., Schmidt-Kaler, H. (1992) - Wanderungen in die Erdgeschichte (5), Durch die Fränkische Schweiz, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München

Müller, W. (1984) - Die Kalkschwämme der Unterordnung Inozoa STEINMANN aus dem Oberen Jura von Württemberg (SW-Deutschland), Stuttgarter Beiträge zur Naturkunde, Serie B (Geologie und Paläontologie), Nr. 100

Nose, M. (2014) - Kalk- und Kieselschwämme aus dem Oberjura der östlichen Schwäbischen Alb, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München

Pisera, A. (1997) - Upper Jurassic siliceous sponges from the Swabian Alb: Taxonomy and paleoecology, Palaeontologia Polonica, No. 57

Richter, A.E. (2000) - Geoführer Frankenjura, Geologische Sehenswürdigkeiten und Fossilfundstellen, Ammon Rey Verlag

Schweigert, G., Schmidt, F.X. (2018) - Sparsam, aber stabil: Skelettkonstruktionen von Kieselschwämmen, Fossilien 2018 (1)

Thewalt, U., Dörfner, G. (2010) - Faszinierende Formenvielfalt: Skelettnadeln von Kieselschwämmen aus dem Weißen Jura, Fossilien 2010 (6)

Winkler, A. (1989) - Jura-Fossilien erkennen und bestimmen, III. Stachelhäuter, Schnecken, Schwämme, Fossilien, Sonderheft 4, Goldschneck-Verlag, Korb


1. Ergänzung:

Als Nachtrag noch sieben Fotos von der Fundstelle "Kälberberg/Friesener Warte" (Malm gamma/delta). Die Aufnahmen stammen vom April 2024, wobei der "Aktionskreis" wesentlich erweitert wurde. Er reichte von den nördlichen Ackerflächen von Kälberberg bis zu den südlichen Ackerflächen von Hochstall.

Abb. 28: Unbestellte und "steinreiche" Feldfundstelle südlich von Kälberberg/Hochstall.

Abb. 29: Gesteinshaufen mit Kalkplatten aus dem Oberen/Weißen Jura (Malm gamma/delta), die zuvor von den Ackerflächen abgelesen wurden.

 

Abb. 30 u. 31: Zwei lose auf der Ackerfläche liegende Schwämme.

 

Abb. 32 u. 33: Echinidenreste von cidariden Seeigeln, ggf. Plegiocidaris sp., links eine einzelne Interambulacralplatte, rechts ein Steinkern ohne erkennbare Gehäuseplatten/Coronateile.

Abb. 34: Blick vom Ackerrand eines der "steinreichen" Felder (nordöstlich von Kälberberg), welches bereits landwirtschaftlich bearbeitet und durch Saatgut "bestellt" wurde. Solche Ackerflächen sollte man nicht mehr betreten um nach Fossilien zu suchen. Hingegen sind jahreszeitlich die Wintermonate, das zeitige Frühjahr aber auch der Spätherbst für die Fossiliensuche auf den Feldern der fränkischen Schweiz bestens geeignet.

2. Ergänzung:

Nachfolgende Aufnahmen stammen vom Oktober 2025.

 

Abb. 35: Eine abgeerntete Ackerfläche, direkt am Sendeturm gelegen, wurde nur oberflächlich aufgegrubbert. Bemerkenswerte Fossilfunde blieben jedoch aus. Links im Hintergrund ist die kleine Ortschaft Kälberberg zu sehen.

 

Abb. 36: Hier eine Vergrößerung von Abb. 35, die zwar viele aufliegende Kalksteine des O. Jura/Malm zeigt aber mit wenig deutlich sichtbaren Makrofossilien. Wie ich erfuhr, wurde gerade diese Ackerfläche vor einigen Tagen mehrfach von Sammlern abgesucht. 

 

Abb. 37: Auf einer weiteren Ackerfläche nordöstlich vom Sendeturm gelegen, war bereits die Aussaat als "Gründung" fast vollständig aufgegangen, ließ aber ein vorsichtiges Begehen der Fläche noch zu.

Abb. 38: Detailfotos von Abb. 37: Deutlich sichtbar die wesentlich feinere obere "Krumenstruktur" der Erde sowie aufliegende Jura-Schwämme.

 

Abb. 39 u. 40: Vergrößerung aus der Abb. 38 mit einem aufliegenden Schwamm, links Oberseite, rechts Unterseite. 

 

Abb. 41: Zwei weitere Funde zeigen fast vollständige Brachiopoden (Armfüßer)

 

Abb. 42 u. 43: Detailfotos aus Abb. 41, links sind auf dem Brachiopodengehäuse "Buchsche-Kieselringe" erkennbar. Siehe hierzu auch Abb. 20 u. 22.

 

Abb. 44: Ein sehr seltener Fund: Ein partiell erhaltener großer Seeigel aus der Gruppe der "Cidariden" mit z.T. gut erhaltenen Seeigelplatten eines Interambulakralbereiches (IA). Ggf. handelt es sich hierbei um einen "Rhabdocidariden" (Gesamtlänge des Interambulakralfeldes = 70 mm), Smlg. Johann Schobert, Hirschaid.

 

Abb. 45 u. 46: Zwei Ansichten vom Seeigel Rhabdocidaris sp., der wie hier erkennbar ist, gemeinsam versteinert mit einem Ammoniten vorliegt (Gesamtlänge des Ammoniten = 105 mm).

 

Abb. 47: Dgl.: Eine andere Ansicht, die leider auch die "unschönen Spuren"/Beschädigungen, verursacht durch die Feldarbeit mit harter und schwerer Technik, zeigt. Zudem waren aber auch erosive Einflüsse wirksam, so dass Seeigelfunde in einer "perfekten" Erhaltung für den Fundort "Kälberberg" sehr selten sind.

An dieser Stelle ein Dankeschön an Johann Schobert (Hirschaid), der mir diesen Fund zeigte und auch der Fund-Veröffentlichung auf meiner Homepage zustimmte.

 

Abb. 48: Ein nochmaliger Blick (ähnlich der Abb. 34) über das steinreiche Feld nordöstlich vom "Kälberberg".

3. Ergänzung:

Nachfolgend eine kleine Foto-Auswahl von bearbeiteten Juraschwämmen:

Zunächst wurden die aufgelesenen Schwämme von der Feldregion "Kälberberg", die alle aus den Malm gamma und Malm delta stammen, nur in warmen Wasser mit einem Spühlzusatz von der noch anhaftenden Ackerkrume gereinigt. Danach wurde nach Stücken sondiert, die median geschnitten werden sollten und nach Schwämmen, die ggf. für eine Säurebehandlung geeignet wären. Für die chemische Behandlung wurde sowohl Essigessenz als auch Salzsäure in unterschiedlichen Konzentrationen verwendet. Auch Kombinationsvarianten kamen zum Einsatz.

Die Bestimmung der Juraschwämme ist nur nach rein äußerlich morphologischen Aspekten nicht sehr einfach umzusetzen und Fachliteratur nur z.T. für die "Kälberberg-Schwämme" geeignet. Dennoch sollen hier als Anregung für weitere Bearbeitungen Juraschwämme (nur Gattungen) aufgelistet werden, die ggf. zutreffend wären und die auch dem Malm gamma und delta zuzuordnen wären: Blastinia, Casearia, Cnemidiastrum, Corynella, Cylindrophyma, Cypellia, Hyalotragos, Laocaetis, Melonella, Myrmecidium, Pachyteichisma, Peronidella, Platychonia, Porospongia, Pyrgochonia, Radicispongia, Sporadobyle, Stellispongia, Tremadictyon, Veruccocoelia (nach A.E. Richter, 2000 - Geoführer Frankenjura). 

 

Abb. 49 u. 50: Links eine kleine Auswahl von Schwämmen, die mittels Salzsäure (HCL) bearbeitet wurde; rechts stark aufschäumende Reaktion während der Säurebehandlung. Hier sind stets Vorsicht und ein angemessener Arbeitsschutz geboten!

 

Abb. 51: Drei Schwammbeispiele nach einer ersten kurzen Säurebehandlung.

 

Abb. 52: Ein tellerartiger Schwamm (Unterseite) nach einer Säurebehandlung mit deutlich sichtbaren Vertiefungen. Ggf. handelt es sich hierbei um "Einlass-Poren" (Ostia). Auch ist hier eine typisch ringförmige Wachstumsstruktur des Schwammes deutlich erkennbar. Fossilbreite = 105 mm.

 

Abb. 53 u. 54: Zwei Vergrößerungen aus Abb. 52 mit den angedeuteten Vertiefungen. Weitere innere Schwammstrukturen sind nur undeutlich als dunkelgraue Punkt- bzw. Strukturformen erkennbar und ggf. als Skeletelemente deutbar.

 

Abb. 55: Oberseite eines Schwammes, ggf. Pachyteichisma sp.. Mittels Säurebehandlung sind hier deutlich der obere Bereich des zentralen Hohlraumes (Paragaster) als obere Austrittsöffnung (Osculum) sowie Skeletelemente als "Megaskleren" erkennbar. Fossilbreite = 27 mm.

 

Abb. 56 u. 57: Zwei Vergrößerungen aus Abb. 55 mit Skeletelementen, die hier in einer "Geflechtstruktur" randlich ausgeprägt vorliegen. Siehe hierzu auch Abb. 13 - 15. An dieser Stelle wurde bewusst der Ätzvorgang mittels Salzsäure abgebrochen, um nicht die feinen und auch sehr zerbrechlichen Skeletstrukturen zu zerstören.


 

Abb. 58: Ein geschnittener hochgewachsener Juraschwamm, der zur einen Hälfte nur kurz mit Essigessenz angeätzt wurde. Beide Ansichten zeigen deutlich den zentralen Hohlraum (Paragaster) sowie zahlreiche "Verbindungskanäle" zwischen der Außenschicht und dem Innenraum. Fossilhöhe = 81 mm.

 

Abb. 59 u. 60: Zwei Detailfotos aus Abb. 58: Links oberer Bereich mit einer eher "undeutlichen" Austrittsöffnung (Osculum), rechts unterer Bereich (Anheftungs- oder Wurzelbereich).

 

 

Abb. 61 - 64: Vier Ansichten eines "zapfenartigen" Schwammes, der median geschnitten wurde und ebenfalls nur kurzzeitig mittels Essigessenz angeätzt wurde. Der deutlich zusehende zentrale Hohlraum zeigt hier keinen "Anfang", so dass anzunehmen ist, dass dieser Schwamm basal abgebrochen vorliegt. Fossillänge = 78 mm.

 

Abb. 65: Ein fast trichterförmiger Schwamm, median geschnitten und z.T. mit Säure behandelt. Fossilbreite = 79 mm.

 

Abb. 66: Detailaufnahme aus Abb. 65 mit Schwammnadelstrukturen (Sklerite) sowie Hohlraumstrukturen. Siehe hierzu auch Abb. 11 u. 12.

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