Fossiliensuche in Franken - Naturkundemuseum Bamberg
27.04.2026 / 28.04.2026
Inmitten der Bamberger Altstadt befindet sich das Naturkundemuseum der Stadt, beeindruckend und sehenswert. Es befindet sich in einem Gebäude eines ehemaligen Jesuitenkollegs in der Fleischstraße 2. Zu sehen sind im Museum geologische, mineralogische, paläontologische sowie biologische Exponate. Hervorzuheben dabei vor allem der berühmte "Vogelsaal" (seit 1794/1810 im Original). Er wird oft, und dies nicht zu unrecht, als ein "Museum im Museum" betitelt, ein "Naturalienkabinett" vergangener Zeit. Aber auch geologisch regionale Besonderheiten können in den Museumsräumen bestaunt werden, denn zu jeder Thematik gibt es sowohl bildlich anschauliches als auch wissenschaftlich dokumentiertes zu betrachten. Neben diesen zahlreichen Dauerausstellungen sind auch jährlich wechselnde Sonderausstellungen zu sehen.
Weitere Informationen findet man unter: www.naturkundemuseum-bamberg.de
Nachfolgend nur eine sehr kleine Fotoauswahl, die Lust auf einen Museumsbesuch machen soll.
Abb. 01 u. 02: Eingangsbereich des Naturkundemuseums Bamberg (Fleischstraße 2, 96047 Bamberg).
Abb. 03: Ein neu gestalteter Ausstellungsraum, der "Sauriersaal", mit einem Flugsaurierskelett im Original und zwei dazugehörigen Modellen sowie eine beeindruckende Ammoniten-Platte mit mehr als 150 Fossilien aus dem Steinbruch Ludwag.
Abb. 04 u. 05: Ammoniten-Platte aus dem Steinbruch Ludwag (Alt-Fund von 1997, Steinbruch aktuell geschlossen und "geologischer Abbau" nicht mehr möglich).
Beschreibung der Fundplatte: "Fossiler Meeresboden aus der Jurazeit - Dieser Meeresboden wurde während der oberen Jurazeit (unteres Kimmeridgium / Platynota Zone) vor ca. 157 Millionen Jahren abgelagert, als große Teile Frankens von Meer bedeckt waren. Die Platte enthält neben etwa 150 Ammoniten verschiedener Arten auch Belemniten ("Donnerkeile"), Muscheln, Nautiliden und Fragmente von Kieselschwämmen. Die Gehäuse der zu Lebzeiten frei in der Wassersäule schwimmenden Kopffüßer wurden nach ihrem Tod am Meeresboden zusammengespült. Die Platte wurde in vielen Einzelteilen im Jahr 1997 im Steinbruch Ludwag bei Scheßlitz in Oberfranken geborgen. Die Präparation der Fossilien und das Zusammensetzen der nun größten zusammenhängend präparierten Fossilplatte aus Ludwag haben über 3000 Stunden in Anspruch genommen". Text-Quelle: Naturkundemuseum Bamberg.
Abb. 06: Blick auf zwei Saurierskelette aus dem "Sauriersaal", Europasaurus holgeri.
Abb. 07 u. 08: Balaenognathus maeuseri, Kimmeridgium, Steinbruch Wattendorf (Oberfranken), Fund von 2011. Hier kann das Original im "Sauriersaal" bestaunt werden! Zudem zwei dazugehörige Modelle (Rekonstruktion F. Ricious), Leihgabe: A. Schorr GmbH & Co. KG.
Abb. 09 u. 10: Zwei Ansichten in und auf den "Vogelsaal", ausgestattet mit einer imposanten Vogelsammlung sowie zu
anderen Themen (Amphibien und Reptilien, Säugetiere, Mineralien und Skelette, Fische sowie Invertebraten). Besonders hervorzuheben das "Pomologische Kabinett" mit zahlreichen Raritäten.
Abb. 12: "Frankenland am Jurastrand - Versteinerte Schätze aus der Wattendorfer Lagune". Zu sehen: Haie, Schildkröten, Fische, Stachelhäuter, Kopffüßer, Flugsaurier u.a.). Beeindruckende Exponate aus dem Oberjura (Kimmeridgium), eine Ausstellung von aller höchster Qualität und Güte mit Exponaten von "Weltruhm".
Abb. 13: "Ammonitenfriedhof": Fossilplatte aus Altdorf (unterer Jura, Toarcium).
Abb. 14 u. 15: Detailansichten aus Abb. 13 mit zahlreichen Ammoniten der Gattung Dactylioceras.
Abb. 16: Neun Repliken der "Würzburger Lügensteine", den Originalen täuschend echt nachempfunden. Diese kann man im Museumsshop käuflich erwerben.
Zur Thematik der sogenannten "Fossilfälschungen" siehe auch unter "Fossiliensuche in Franken - Das Triasmuseum an der Ochsenfurt" sowie unter Galerie: "Der "Lügensteinweg" bei Eibelstadt":
https://fossilien-steine.hpage.com/fossiliensucheinfranken-triasmuseum.html
https://fossilien-steine.hpage.com/galerie.html
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